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30.12.2014

Windenergie, Wirtschaft, Schule und Fürsten Forest Grüne sprachen mit Bürgermeister Benno Trütken

Fürstenau – Über anstehende politische Fragen sprachen Ver-treter des Kreisverbandes der Grünen mit dem neuen Bür-germeister der Samtgemeinde Fürstenau, Benno Trütken. Beteiligt waren seitens der Grünen der Fraktionsvorsitzende im Kreistag Rainer Kavermann, der Schwagstorfer Kreistags-abgeordnete Hermann Santel, die Sprecherin des Samtge-meindeverbandes Claudia Funke sowie Kreisgeschäftsführer Johannes Bartelt.

Einigkeit bestand daran, dass auch die Samtgemeinde Fürstenau ihren Beitrag zur vollständigen Versorgung mit Eneuerbaren Energien leisten müsse. Die Samtgemeinde werde mit der Erweiterung der Vorrangflächen für Windenergie einen Beitrag zur Energiewende leisten, versicherte Trütken. Hier gelte es allerdings die berechtigten Schutzinteressen der Bürger zu  berücksichtigen.

Beim Thema Wirtschaft stehe im Vordergrund Arbeitsplätze und Steuereinnahmen zu sichern und zu fördern. Im Moment gehe es darum, Flächen für den Ausbau der Firma Meurer zu realisieren, berichtete Trütken. Angrenzend zum Pottebruch beständen dafür Möglichkeiten unter Beachtung von Lärm- und Naturschutz. Auf die Bedeutung der Arbeitsplätze in der Landwirtschaft wiesen die Grünen hin. Zu Recht habe das Verwaltungsgericht Auswüchsen, wie in Lonnerbecke geplant, einen Riegel vorgeschoben. Wie zukünftig mit nicht-privilegierten Stallbauanträgen in der Samtgemeinde umgegangen werde, sei noch nicht beraten worden, erklärte der Bürgermeister.

Mit derzeit 1.510 Schülern biete die IGS-Fürstenau, die zum laufenden Schuljahr bei 203 Neuzugängen für den 5. Jahrgang lediglich Ablehnungen in einstelliger Höhe verzeichnet habe,  ein hervorragendes Angebot, stellte Trütken fest. Bei Neuplanungen im Landkreis sei auf einheitliche Rahmenbedingungen bezüglich Trägerschaft und Finanzierung zu achten. Aus Sicht der Grünen haben die Elternbefragungen gezeigt, dass das Gesamtschulangebot im Nordkreis noch ausbaufähig ist. Die Zukunft der Grundschule in Grafeld wird nach übereinstimmender Auffassung durch die Entwicklungen vor Ort entschieden.

Bei der anstehenden Aufstellung von Bebaungsplänen im Bereich Fursten Forest für Ferienhäuser, Reiten, Messegelände, Golf sowie Motor- und Freizeitsport solle die Wegeplanung für den notwendigen Schutz der Natur sorgen, sicherte Trütken zu. Im Januar gebe es dazu ein Gespräch mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises. Die Grünen rieten, auch das Umweltforum frühzeitig zu beteiligen. Der nach Abriss einiger Gebäude angefallene, asbesthaltige Bauschutt solle bis zum “Forest Spring” im April auf Kosten der Betreiber in einer Deponie bei Hameln entsorgt werden, erklärte Trütken.



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