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18.03.2011

Grüne: Kostenlose Busfahrten auch für Haupt- und Realschüler

Hasbergen - „Global denken, lokal handeln" galt auch beim jüngsten Treffen der Hasberger-Grünen. „Wir müssen unseren Stromverbrauch senken und den Bedarf beschleunigt ausschließlich aus erneuerbaren Quellen decken" betonte die Sprecherin des Ortsverbandes, Petra Fornol. Konsequenz aus der Katastrophe in Japan könne nur sein, auch in Deutschland vollständig aus der Atomenergie auszusteigen.
Einsetzen wollen die Hasberger Grünen sich für kostenlose Busfahrkarten bis Osnabrück für alle Schüler ab dem 12. Lebensjahr, zumindest an Wochenenden. Während für Schüler, die in Osnabrück ein Gymnasium besuchen, auch in der Freizeit die Busfahrt kostenlos sei, müßten die Haupt- und Realschüler der Schule am Roten Berg bezahlen, stellte Fornol fest. Sinnvoll sei deshalb die Gleichstellung bei der Busfahrt zu Freizeitangeboten in der Stadt Osnabrück.
Überfällig ist für die Grünen der Lückenschluß des Radweges an der L 89. „Aus Richtung Lengerich ist der Radweg bis zur Landesgrenze hervorragend fertig gestellt, bei uns dümpelt die Planung seit Jahren vor sich hin", kritisierte Claus Eckert. Nach Kenntnis der Grünen steht das Projekt zwar oben in der Liste des erweiterten Bedarfs, wegen mangelnder Finanzierung durch das Land sei der Radwegeplan 2007 aber noch immer nicht abgearbeitet.
Für eine weitere Begrenzung der Feinstaub-Belastung aus Osterfeuern sprach sich Petra Fornol aus. „Sinnvoll ist die Beschränkung auf öffentliche Feuer", so die Grünen-Sprecherin. Hasbergen solle ähnlich wie Lengerich und Osnabrück verfahren. Hier seien private Osterfeuer verboten, die öffentlichen müßten angemeldet werden und Auflagen einhalten. Damit könne ein deutlicher Beitrag für die Luftqualität geleistet werden.



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